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Logo Susanne Zeidler

Aktuell

Wir sind alle eine Menschenfamilie, mit vielen Unterschieden und doch sind wir alle gleich und wollen Frieden. Uns Menschen macht es aus, das wir einander fühlen können.

Mitgefühl ist das was uns verbindet. Die Anderen zu sehen in ihren Gefühlen, Verletzungen und auch in der Freude. Die Fähigkeit für Mitgefühl kommt aus einem heilen Raum heraus. Eine emotionale Reaktion kommt aus einem verletzten Raum heraus. Lasst uns einander zuhören und teilen was uns wirklich bewegt. So können wir mitfühlen.

Trauma entsteht aus einem Mangel heraus. Es hat etwas Elementares gefehlt. Manchmal brauchen wir Grenzen, manchmal Großzügigkeit und immer Empathie in herausfordernden Situationen. Ein Trauma bleibt im Körper gebunden, wenn wir keine Möglichkeit haben uns im Gegenüber zu zeigen.

Dieser Raum, sich zu zeigen, mit allem was da in dir ist, stelle ich dir zur Verfügung. Ich begleite dich und höre dir zu. Melde dich gerne für ein erstes kostenloses Telefongespräch.

 

Bei einem Trauma verlieren wir den Kontakt zu unserem Körper. Wir spüren uns nicht mehr, denn das war einmal zu bedrohlich, als das wir es hätten aushalten können oder damit umgehen konnten.

In der Folge versucht unser ganzes System uns davor zu schützen unseren Körper zu fühlen. In unserer tiefsten Gehirnstruktur gibt keinen Abgleich zur Zeit. So schätzt unser Nervensystem es immer noch als bedrohlich ein, das wir uns in unserem Körper spüren. Deshalb ist es so schwer, etwas zu verändern und z.B. eine Morgenroutine durchzuführen die uns gut tut. Es braucht Zeit und ein Stück weit Disziplin um unser System wieder daran zu gewöhnen, das es jetzt, hier in diesem Moment sicher ist sich zu spüren.

In der Morgenroutine können Gefühle hoch kommen und wir wissen nicht was los ist. Wir werden traurig oder wütend, scheinbar ohne Grund. Das ist gut so - die Gefühle zu fühlen, ohne die Geschichte dahinter zu ergründen. Einfach nur fühlen. Wenn eine Erinnerung hoch kommt oder ein Bild, kannst du das in deiner Therapiestunde bearbeiten. Hier, in der Morgenroutine geht es darum, dich immer wieder mit dir zu verbinden.

Ein Beispiel für eine Morgenroutine:

Willkommen im Körper

Finde einen sicheren Platz in deiner Wohnung. Ein Raum, in dem du ungestört bist und du dich wohlfühlen. Sorge dafür, das dich niemand stört oder einfach in deinen Raum kommen kann.
Richte dich ein, mit einer Decke, einen Fell auf dem du sitzt, ein Glas Tee oder Wasser, einen Gong oder eine kleine Klingel zur Eröffnung und zum Abschluss.
Zünde eine Kerze an. Sie symbolisieret das Licht in uns und in allen anderen Wesen.
Fang an dich langsam zu berühren. Von der Kopfhaut, über das Geschieht, Schultern - den ganzen Körper hinunter bis zu den Füßen. Heiße deinen Körper willkommen, in diesem Tag, in diesem Leben. Spüre den Kontakt deines Körpers zum Boden. Berühre dich ganz langsam für ca. 5 - 10 Minuten.
Singe ein Mantra oder ein Lied, das du magst und dich in deinem Vorhaben unterstützt für ca. 5 -10 Minuten.
Schließe mit einem Gebet ab, einem Segen für den Tag oder diese Zeit. Es kann deine Dankbarkeit ausdrücken oder Wünsche für dich und andere.
Puste die Kerze aus und schlage den Gong um deine Routine zu beenden.

 

Wann immer du dich unwohl fühlst, hör einfach auf und sei liebevoll mit dir. Morgen ist ein neuer Tag. Wenn du Fragen hast oder mit mir zusammen deine ganz eigene Morgenroutine entwickeln möchtest, melde dich gerne.

Wenn ich außer mir bin, dann fühle ich mich nicht. Alles dreht sich in meinem Kopf und jeder Reiz, der auf mich zu kommt, lässt mich mehr und mehr drehen. Irgendwann weiß ich nicht mehr wo mir der Kopf steht. Alles wird mir zu viel und ich sehe keinen Ausweg aus dem Vielen. Verzweifelt versuche ich eine Lösung zu finden und merke garnicht, wie ich mich im Kreis drehe. Oder ich merke es und fühle mich hilflos. Nichts und niemand kann mir helfen und das Leben erscheint sinnlos.

Kennst du das?

Ich wusste lange nicht, das es einen Traumastrudel gibt. Einen Moment, in dem wir den Kontakt zu unserem Körper verlieren. „Wenn ich außer mir bin…“ beschreibt diesen Zustand sehr gut. Wir spüren uns nicht mehr, verlieren die Erdung und damit den Bezug zu uns selbst. Im Traumastrudel ist es nicht möglich einen klaren Genaden zu fassen oder gar gute Entscheidungen zu treffen. Alles dreht sich in dem alten Muster, dem Überlebensmuster, das wir gut kennen und meist sehr, sehr früh erlernt haben.

Zurück in den Köper zu kommen beruhigt unser Nervensystem sofort. Für Menschen, die ganz früh in ihrem Leben oder sogar schon im Mutterleib extremen Stress ausgesetzt waren, kann es eine sehr große Erleichterung sein, sich wieder zu spüren. Berührt zu werden, achtsam und respektvoll, mit viel Ruhe und in einem sichreren Rahmen. So das die Verbindung von unserem Denken und unserem Körper wieder spürbar wird.