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Logo Susanne Zeidler

Verbunden zu sein ist unser natürlicher Zustand. Nur, wenn in Verbindung sein eine Erschütterung, eine Bedrohung erfährt, müssen wir Menschen auf die Strategie des getrennt sein zurückgreifen um zu überleben.

Der Kontakt zu sich selbst beginnt schon ganz früh im Mutterleib. Mit der 7. ten Lebenswoche sind wir Menschen in der Lage, über unsere kleinen Härchen, zu fühlen. Ab der 10 Lebenswoche können wir gezielt unser Gesicht berühren. Es ist ein zutiefst unbewusster und intimer Prozess, der so wichtig ist für unsere weitere Entwicklung.
Dieser Kontakt ermöglicht uns:

  • zu lerne wo wir uns befinden und wo wir anfangen und aufhören
  • die pure Freude darüber zu spüren, am Leben zu sein
  • das Leben zu erkunden und uns sicher und willkommen zu fühlen

Später, wenn wir auf die Welt gekommen sind, ist Körperkontakt und eine sichere, emotionale Bindung für unsere gesunde Entwicklung unerlässlich. Wenn wir berührt werden und eine relativ sichere Bindung erfahren, werden neurobiologische Prozesse in Gang gesetzt, die unsere Möglichkeiten mit uns und der Umwelt in Kontakt zu sein, unterstützen.

Traumasensible Berührung ist auch im erwachsenen Alter sehr unterstützend um wieder mehr mit uns und unserer Umwelt in Kontakt zu kommen. Unser Körper hat eine eigene, in sich wohnende Weisheit, derer wir uns in diesem sensiblen Berührungsraum wieder bewusst erinnern.

TRAUMAWANDEL I Susanne Zeidler, 30.08.2022